DIE ROFENHÖFE

DIE ROFENHÖFE SIND CA. 2 KM AUSSERHALB VON VENT, AUF 2014 METER SEEHÖHE. DIE RÖFENHÖFE SIND EIN SEHR BELIEBTES AUSFLUGSZIEL FÜR RADFAHRER, MOTORADFAHRER, WANDERER, BERGSTEIGER, BUSREISEN UND VIELE MEHR.

DER WANDERWEG 
NACH ROFEN
 (GEHZEIT CA. 45 MINUTEN)

Der neu errichtete Wanderweg von Vent nach Rofen ist für Jung und Alt leicht zu bewältigen, der Weg ist auch für Familien mit Kinderwagen sehr gut geeignet.

HÄNGEBRÜCKE
 (GEHZEIT CA. 3 MINUTEN)

Früher war der Weg zu den Rofenhöfen beschwerlich. Man mußte die Felsen hinunterklettern, um die Ache in der Schlucht zu überqueren und die andere Seite wieder hochklettern. Seit 1967 konnte man über eine Brücke gehen. 1984 wurde sie vom Land Tirol erneuert, seither gibt es eine wunderbare Hängeseilbrücke, welche 46 m lang ist und 30 m über der Schlucht gespannt wurde.

DAS WILDSPITZKREUZ
 (GEHZEIT CA. 6 MINUTEN)

Am Weg von Vent zu den Rofenhöfen können Sie das legendäre Kreuz der Wildspitze bestaunen. Das Kreuz wurde im Jahre 1933 von den Bergführern und Gastwirten des Ötztales aufgestellt. Im Sommer 2010 wurde das Kreuz auf der Wildspitze durch ein neues ersetzt und das alte Kreuz fand seinen neuen Standort am Weg von Vent zu den Rofenhöfen - mit direktem Blick auf die Wildspitze. Der Aufstellungsort ist praktisch identisch mit dem Ausgangsort des Schlaginweit´schen Besteigungsversuch von 1847, die tatsächliche Erstbesteigung (Leander Klotz und Gefährten) wurde von Rofen aus gestartet. Nun haben Wanderer, die nicht mehr zum Gipfel der Wildspitze steigen können, die Möglichkeit das Kreuz noch einmal aus der Nähe zu sehen und auch Familien mit Kindern und ältere Menschen können nun ein so prominentes Gipfelkreuz besuchen. 

DIE KAPELLE:
 (DIREKT NEBEN DEN GASTHAUS ROFENHOF)

Die Kapelle wurde 1773 erbaut und geweiht nach der Hl. Theresia. 
Das Altarbild wurde vom Maler Sturm gemahlen, es ist ein Zirmaltar der über das Hochjoch vom Schnalstal ins Rofental getragen wurde.

SCHAFÜBERTRIEB 
(ANFANG JUNI UND ENDE SEPTEMBER)

Jedes Jahr werden an die 2000 Schafe vom Schnalstal (Italien) übers Niederjoch ins Ötztal getrieben, begleitet von ca. 20 Treibern, einem Hirten und einem Hund. 
Es gilt ein altes Weiderecht, weil es im Schnalstal viel zu wenig Weidefläche gibt. 
Dieses Recht wird von den Bauern mit Stolz gehalten. 
Je nach Wetter gestaltet sich der Übertrieb manchmal schwierig, im Jahre 1979 erstickten 70 Schafe im steilen Gelände im Schneesturm. Seit Österreich zur EU kam, fielen auch die Finanzkontrollen weg.